Viele Studenten, auch solche, die ihr Studium mit einem überdurchschnittlich guten Ergebnis abgeschlossen haben, stehen anschließend vor dem Problem, dass die Unternehmen nicht Schlange stehen, um sie einzustellen. Für viele ist das erst mal eine Art Schock, ist man doch bestens ausgebildet und verfügt über die in den Stellenanzeigen genannten Qualifikationen – abgesehen von der Berufserfahrung.
Unternehmen möchten am liebsten Menschen einstellen, die 20 Jahre alt sind und neben dem Abitur und mit Bestnoten abgeschlossenen Studium inkl. Auslandssemester auch über mindestens 5 Jahre Berufserfahrung verfügen. Dass diese Kriterien nur auf die Wenigsten zutreffen, das kann jeder leicht nachvollziehen. Die Frage ist also, wie man sich von den anderen abheben kann, um den begehrten Job zu erhalten.
Während des Studiums bietet es sich an, über Studentenjobs oder aber Praktika in den Semesterferien erste Berufserfahrungen zu sammeln. Auch gibt es hier natürlich ein Zeugnis, das gute Leistungen honoriert und die Chancen bei einer späteren Bewerbung steigert.
Wenn man trotzdem bei einem Direkteinstieg nicht erfolgreich ist, kann man sich zu den relativ neuen Traineeprogrammen informieren. Die meisten Firmen bieten Absolventen an, über solche Traineeprogramme durch die verschiedensten Abteilungen und Bereiche der Firmen zu gehen und sich anzusehen, was dort passiert. Für solche Programme werden in der Regel keine vorherigen Berufserfahrungen vorausgesetzt, da das Programm ganz speziell für Absolventen ausgearbeitet ist, so dass sich diese einarbeiten können. Macht man seinen Job gut, winkt im Anschluss eine Übernahme in das Unternehmen und das Ziel ist erreicht. Traineeprogramme sind damit ein wichtiges Sprungbrett für die Karriere von Absolventen von der Universität oder Fachhochschule.